Atomkraftwerk
Aus KWK - Infozentrum
Kernkraftwerke bzw. Elektrizitätswerke die durch Kernspaltung Strom erzeugen, werden auch Atomkraftwerke genannt. Die zum verdampfen von Wasser notwendige Wärmeenergie wird durch die radioaktive Kernspaltung erzeugt.
Die elektrische Leistung beträgt etwa 1,2 GW = 1.200 MW.
Der radioaktive Primärkreislauf, der tatsächlich durch den radioaktiven Reaktor fließt, besteht in der Regel aus Wasser, in Einzelfällen aber auch aus Gas oder flüssigem Metall.
Dieser Primärkreislauf übergibt in einem Wärmetauscher die Wärmeenergie an den Sekundärkreislauf, wo Dampf zum Betrieb der Dampfturbinen erzeugt wird.
In Deutschland werden nur Leichtwasserreaktoren ( LWR ) betrieben, dieser wird als Druckwasser- oder Siedewasserreaktor realisiert. Andere Reaktortypen wie der in Tschernobyl eingesetzte Druckröhrenreaktor, oder schnelle Brüter, Hochtemperaturreaktor werden bei uns aus Sicherheitsgründen nicht betrieben.
Die Ableitungen des Kühlwassers dürfen max. mit 0,0006 mSv belastet werden. Übrigens werden in Atomkraftwerken nicht Atome gespalten, sondern der Atomkern.
Ausdrücklich muss den ständigen Behauptungen, das ohne Atomkraftwerke die Lichter ausgingen wiedersprochen werden. Anfang Juli 2007 waren 5 Kernkraftwerke von 17 außer Betrieb, drei geplant da Biblis A und B, sowie in Grundremmingen ein Block wegen Reparaturen abgeschaltet waren und dann Brunsbüttel und Krümmel durch Notabschaltung vom Netz flogen.
Vorteile:
- sehr geringe CO2 Belastung der Umwelt, durch Herstellung des Werkes, Transport des Brennmaterials und der Abfälle etc. Der reine Betrieb ist so gut wie CO2 frei.
Nachteile:
Pro erzeugtem Kilowatt entstehen etwa 0,8 mg Radioaktiver Abfall, bei einem atomversorgten Haushalt also (4.000 kWh * 0,8 mg/kWh) 3,2 Gramm. Nicht viel ? Dann dürfen wir Ihnen sicher Ihren strahlenden Atommüll von 50 Jahren, also 160 Gramm ins Wohnzimmer stellen ?
- Sehr grosse Umweltgefahr durch radioaktive Verstrahlung der Umwelt !
Diese können kurzeitig durch Unfälle (technisches oder menschliches Versagen), Störfälle, Erdbeben, Flugzeugabstürze, Terror, Sabotage, Kriegseinwirkungen etc. entstehen
a b e r
auch beim Normalbetrieb entstehen Radioaktive Belastungen der Umwelt, die z.B. in 100.000 Jahren zu einer tödlichen Strahlenbelastung der Menschheit führen können. Die über 200 in der Natur nicht vorkommenden Radioaktiven Substanzen reichern sich nicht nur in der Umwelt an, sondern dringen unstrittig auch langsam schleichend in die Menschen mit der Nahrungs- und Wasseraufnahme ein.
Dies ist auch heute schon so, so erkranken z.B. in der Umgebung des AKW Krümmel bzw. des Atomforschungszentrums Geesthacht 10-15 mal mehr Menschen an Leukämie.
- Unfallrisiken wie beim Unfall Tschernobyl (Ukraine) wo grosse Mengen radioaktives Material entwichen sind, können fast ganz Deutschland verseuchen.
Hier wurde durch Bedienungsfehler und technische Mängel der Super GAU ausgelöst, große Mengen radioaktives Material wurde in die Luft geschleudert, verteilte sich hauptsächlich nordöstlich von Tschernobyl, aber auch bis Europa. Auch heute noch ist der Unfall in Europa nicht nur messtechnisch nachzuweisen, in Süddeutschland sind weiterhin Waldbeeren, Pilze und Wildtiere hoch belastet.
In Wildtieren findet sich weiterhin mehr als 7.000 Bq/kg und damit über das Zehnfache des EU-Grenzwertes von 600 Bq/kg. Man muss ernsthaft fragen, wer unter diesen Umständen bereit ist in einem dichtbesiedelten Staat Atomkraftwerke weiter zu betreiben.
Aus objektiver Sicht ist dies unverantwortlicher Wahnsinn, siehe auch : Greenpeace
Der weltweite hochradioaktive Abfall wird sich von heute ( 2007 ) von 300.000 Tonnen auf 450.000 Tonnen im Jahre 2020 vergrößern, dies ohne das jemand weiß wohin damit.
.......86.000 Krebstote durch Tschernobyl ......Öko Bilanz.......Billiger Atomstrom ?......Energieautark.....hochradioaktive Abfälle.......GAU....Können KWK Anlagen unsere Kernkraftwerke ersetzen.....Arbeitspreis.....Hochrisikotechnologie KKW....Vier Energiepartner


