Blindleistung

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Hier werden "Probleme" mit Blindleistungen (Blindstrom) unter Betriebsbedingungen mit Eigenerzeugungsanlagen behandelt.


Beispiel: ( einfach dargestellt- nicht fachlich richtig !)


Ein Hotelbetrieb ( Gewerbebetrieb ) besitzt in der Regel einen Vierquadrantenzähler, der unter anderem auch den Blindleistungsanteil erfasst und misst. Blindleistung ist der Anteil der Energie, der eigentlich nicht verbraucht wird, sondern sinnlos zwischen Erzeuger und Verbraucher hin- und herpendelt.

Dies wird durch die sogenannte Phasenverschiebung zwischen Strom- und Spannung verursacht, die wiederum durch Induktive Verbraucher herbeigeführt wird, siehe auch: [1]

Der cosφ ist vereinfacht gesagt das Verhältnis von Wirkleistung und Blindleistung.

Nehmen wir jetzt an, das die Eigenerzeugungsanlage, da keine Wärme benötigt wird, ausgeschaltet ist. Die benötigte Strommenge wird vollständig über das öffentliche Netz bezogen, der cosφ beträgt 0,6.

Also etwa 60 % sind Wirkleistung, 40 % Blindleistung

das ist schon sehr schlecht !! Hier wird der Stromversorger sich die Blindleistung gut bezahlen lassen.


Wenn jetzt die Eigenerzeugungsanlage läuft, liefert diese im wesentlichen Wirkleistung. Der Hotelbetreiber, kauft also wesentlich weniger Wirkleistung ein, als ohne die Eigenerzeugungsanlage.

Der Blindleistungsanteil jedoch bleibt gleich, so kann der cosφ ( Das Verhältnis Wirk- zu Blindleistung ) auf 0,2 absinken.

Also etwa 20 % sind Wirkleistung, 80 % Blindleistung

das ist super schlecht !! Hier wird der Stromversorger sich die Blindleistung vergolden lassen.

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