GAU
Aus KWK - Infozentrum
GAU (größter anzunehmender Atom Unfall)
Um bei direkt nach einem Atom Unfall, wie er täglich z.B. in einem unserer Kernkraftwerke passieren kann, die Aufnahme von radioaktivem Jod in die Schilddrüse zu verhindert und damit ein wesentlicher Beitrag zur Reduktion der Strahlenbelastung durchzuführen, kann durch die Einnahme von Kaliumjodidtabletten ( z.B. Kaliumjodid "Lannacher" 65 mg- Tabletten ) erreicht werden.
Aber Achtung, nur bei einem tatsächlichen Atomunfall einnehmen !
In Polen wurden nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl Jodpräparate von mehr als 10 Millionen Kinder, und 6 Millionen Erwachsene eingenommen. Die Nebenwirkungen waren gering und nicht nachhaltig.
Da in Deutschland der "schnellen Brüter" verhindert wurde, dieser wäre der einzige Kernreaktor, der wie eine Atombombe exlodieren könnte, ist eine Explosion wie eine Atombome zwar absolut ausgeschlossen.
Aber: Wenn ein Reaktor durchbrennt, entsteht Wasserstoff aus dem Kühlwasser, der mit dem abgespalteten Sauerstoff eine extrem hohe und gefährliche Explosion auslösen kann, wobei radioaktives Material sich über die halbe Welt verstreuen kann.
Kein Reaktor ist dagegen versichert, das Risiko trägt, obwohl es keiner tragen will die Bevölkerung. Auch kennt kein Mensch eine sichere Endlagerstätte für den Atommüll, auch wer die Kosten für die Entsorgung trägt ist unklar.( bzw klar ist das wahrscheinlich der Steuerzahler derjenige ist der irgendwann die Kosten trägt )
