Stadtwerke Flensburg
Aus KWK - Infozentrum
Im Geschäftsbericht des Jahres 2007 mussten die Stadtwerke Flensburg den Gewinneinbruch von 4 Millionen Euro ausweisen. Durch den Wegfall der KWK Förderung für "alte Bestandsanlagen" mit Inbetriebnahme bis 31.12.1989 war dies aber erwartet worden. Für diese Anlagen wurden im Jahr 2006 noch 0,97 ct / kWh KWK Zuschlag bezahlt um diese Technik zu fördern und möglichst viel Wärme gekoppelt mit Stromerzeugung zu erzeugen.
Die BAFA ist die zuständige Behörde um den KWK Zuschlag zu bestimmen und die Umsetzung zu überwachen, die nach dem noch derzeit ( in 2008) gültigen KWK Gesetz die verschiedenen Zuschlagszahlungen bestimmt.
Es gibt Betreiber wie die Stadtwerke Flensburg die auch ohne Zuschlag ihre Anlagen betreiben, andere Betreiber müssten ihren Betrieb einstellen, da die Erzeugung in kleinen dezentralen KWK Anlagen nur bei gerechter Gesetzgebung wirtschaftlich ist.
Aber auch die Stadtwerke Flensburg, die eines der grössten Fernwärmenetze in Deutschland betreiben müssen massiv in Ihre Anlagen investieren, da neue Umweltauflagen und CO2 Zertifikate Geld kosten. Mit dem aktuellen "KWK Plus" Projekt der Stadtwerke Flensburg bauen diese nicht nur die Kessel um und installieren grosse Filteranlagen, auch der Einsatz von etwa 25 % "Ersatzbrennstoffen" ( nicht regenerative Brennstoffe !) wird in der Umgebung Wertschöpfung betrieben. In Zukunft wird Altholz, Klärschlamm etc. verbrannt, dies Verbrennen führt zu zusätzlichen Emmisions Gutschriften für den CO2 Handel gemäß Kyoto Protokoll.
Fließschema des Projekt
....Einspeisevergütung
